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Polizeichor Hannover — Berichte
Ein Weihnachtskonzert und ein Abschiedskonzert
- passt das zusammen ?
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Es war wieder ein beliebtes Weihnachtskonzert, Begeisterung auf allen Rängen. Der erste Vorsitzende Alfred Nowitzki begrüßte die Zuhörer, die Ehrengäste aus Landes-, Regions-, Stadtbehörden sowie den Polizeipräsidien und Dienststellen. Zahlreiche befreundete Chorvorstände, an der Spitze der Kreischorverbandsvorsitzende waren der Einladung zum Konzert gefolgt. Der Besuch von Ehrengästen und Sangesfreunden zeigt die Wertschätzung unseres Polizeichores in der Öffentlichkeit.

„Landesfunkhaus Norddeutscher Rundfunk“, so lautete die Adresse und wieder waren viele Zuhörer gern dem Angebot „Weihnachtskonzert des Polizeichores Hannover“ gefolgt, trotz anderer populärer Veranstaltungen in der Landeshauptstadt. Quasi ausverkauft bot sich den Mitwirkenden der Sendesaal, als am 2. Adventssamstag, dem 5. Dezember, die ersten Töne erklangen.

Mit Michaela Rams, Sopran, Hans Jörgens, Bass und Diliana Michaeloff, Klavier, waren dem Publikum bekannte und beliebte Solisten auf der Bühne. Der Polizeichor Bielefeld, Leitung Paul-Gerhard Deutsch und das Polizeimusikkorps Niedersachsen, Orchesterleiter Thomas Boger sowie unser Polizeichor gestalteten den Konzertabend im Großen Sendesaal des Funkhaus vom NDR am Maschsee.

Zum Auftakt spielte das Polizeimusikkorps Niedersachsen (PMK) mit der Gastsolistin an der Harfe Ulla Gaedeke-Nachtnebel, die Ouvertüre aus G. Verdi Oper „Die Macht des Schicksals“, es folgte das Finale des 2. Aktes „Gelobt, gepriesen der heilige Namen“, gesungen von den Solisten Michaela Rams und Hans Jörgens sowie dem Polizeichor Hannover.

Der Polizeichor Bielefeld kam nun in Aktion mit den Liedern „Jacob´s Ladder“ (trad. Spiritual) „Die Rose“ (A. McBroom) und „Vater unser“ (G. Fischer) und leitete damit zum besinnlichen Teil über.

„O Herr führ uns“ (S. Rachmaninoff), „Kwmbayah“ (African Trad.), am Klavier begleitet von der Pianistin Diliana Michaeloff und „Der Lindebaum“ (aus den Vier Jahreszeiten von F. Schubert) bildeten den nächsten Block, gesungen vom Polizeichor Hannover. Der Lindenbaum, der spezielle Wunsch von Chorleiter Jan Olschewski, fiel zwar aus dem vorweihnachtlichen Rahmen, stellte jedoch die wechselseitigen Bezüge des Lebens in den Blick.

„Dank sei Dir Herr“. Wir alle haben Grund Dank zu sagen. Für unser Leben, für unsern Beruf, für unsere Stimmen, für … ; auch dafür, dass wir die Güte des Herrn erfahren, auch an weniger guten Tagen unseres Lebens. Dank sei Dir Herr, führte uns in die Pause und ließ Zuhörern wie Mitwirkenden Zeit, über den ersten Programmteil zu resümieren.

Gekonnter Auftakt des PMK zum zweiten Teil. Weihnachtlich wurde nun die Stimmung der Vorträge. „A Christmas Festival“, eine Folge aus unzähligen Weihnachtsliedern und Weihnachtsmusiken erfreute das Publikum, das sich übrigens den ganzen Abend über zu eifrigem Beifall hinreißen ließ.

Traditionelle Weihnachtslieder erklangen danach vom Bielefelder Polizeichor. „Es ist ein Ros´ entsprungen“ (M. Prätorius), ein sehr altes und gern gesungenes Weihnachtslied, das laut Aussage unseres Moderators Andreas Läpke, weit siebenundzwanzig Strophen hat (es wurden aber nur drei gesungen), brachte die Weihnachtsstimmung vollends in den Sendesaal. Es folgten „Seemanns Weihnacht“ (L. Baumann), „Heilige Nacht“ (F. Reichardt), “My Lord, what a morning“ (G. Wind) und das weithin bekannte „Halleluja“ (K. Oshrat-Ventoora).

Nun erreichte die Weihnachts(lieder)zeit im Konzert ihren Höhepunkt. Michaela Rams sang begleitet vom Polizeichor Hannover das „Wiegenlied“ (M. Reger). Bei diesem Lied müssen Sänger beweisen, dass sie einfühlsam (leise) singen können (Text: … schlaf nun ein!). „Stille Nacht“, bekannter Text - melodisch aber neu in den begleitenden Stimmen bearbeitet, war nun der Vortrag des Polizeichores mit der Sopranistin Michaela Rams und Diliana Michaeloff am Klavier.  Unser Sangesfreund Ronny Heimann, sang als drittes Lied dieses Blockes „White Christmas“, (I. Berlin / Bearb: Jan Olschewski), das ebenfalls von Diliana Michaeloff begleitet wurde. Sein tiefer Bass ließ die Zuhörer eintauchen in die Zeit, als dieses Lied in Amerika entstand und seit bald mehr als hundert Jahre die Menschen erfreut.

Nur instrumental bot das PMK den nächsten Programmpunkt dar. Heinz Alberding, begleitet von seinen Orchesterkollegen, spielte virtuos auf seinem Altsaxophon „Complaite“, ein Musikstück von Andre Waignein. Es folgte wie so oft in dem Konzert frenetischer Beifall.

Der Abend sollte nicht ohne musikalischen Höhepunkt zu Ende gehen. Mit „Pomp and Circumstance“, von E. Elgar / Arr: J. Olschweski, wurde dieses Ziel erreicht. Jan Olschewski schreibt in der Programmschrift. Zitat: „Gekrönt wird dies von einer der mitreißendsten und emotionalsten Werke der klassischen Literatur. Ich weiß, dass ich mich hier weit aus dem Fenster lehne, aber Edward Elgards „Pomp and Circumstance“ spricht für sich.“  

Wenn wir uns weit aus dem Fenster gelehnt hätten und gefallen wären, wir wären in die offenen Arme und Herzen eines begeisterten Publikum gefallen. Und dass hätte wiederum uns gefallen.

Jetzt bleibt uns nur noch Danke zusagen, den Solistinnen und Solisten Michaela Rams, Diliana Michaeloff, Ulla Gaedeke-Nachtnebel und Hans Jörgens, dem Chorleiter Paul-Gerhard Deutsch und dem Orchesterleiter Thomas Boger mit ihrem Chor und Orchester. Der Moderator Andreas Läpke führte uns wie alle Jahre durch den Konzertabend, ein herzliches Dankeschön. Dank gilt auch SF Wolfgang Könnecker, der das Zusammenwirken aller Beteiligten im Vorfeld koordiniert hat und Dank dem Vorstand und allen Sängern, die durch ihre Mittun in der Vorbereitung mit verschiedenen Aufgaben zum Gelingen beigetragen haben.

Weihnachten ist das Fest der Liebe und wir sagen es einfach mal so: in den drei Jahren haben unser Chorleiter Jan Olschewski und die Sänger in ganz besonderer Weise zueinander gefunden. So war das diesjährige Weihnachtskonzert gleichzeitig zwar das letzte Konzert mit Jan Olschewski, doch das Wort „Abschiedskonzert“ will uns nicht über die Lippen kommen. Die Verbindung zu ihm wird noch lange bestehen bleiben. Drei Jahre hat er uns geleitet und dahin geführt, wo wir im Konzert standen. Es war ein schönes Konzert für Beteiligte und Zuhörer. Danke, ein ganz großes Dankeschön, Jan Olschewski. Ein Nachfolger ist bereits engagiert und die Chorarbeit wird ohne Pause weitergeführt, damit wir Sie, liebes Publikum, beim Frühlings- oder Weihnachtskonzert (oder bei beiden) begrüßen dürfen.

Alfred Nowitzki