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Seit einem Jahr wird der Polizeichor von Lothar Wedekind geleitet. Nach der Anlaufphase des gegenseitigen Kennenlernens, folgte die intensive Chorarbeit über das ganze Jahr. Den Abschluss des ersten Chorjahres bildete das Konzert im Großen Sendesaal des Landesfunkhauses des Norddeutschen Rundfunks in Hannover.

Ein Novum, eine Idee wollte der Polizeichor gegen den in letzter Zeit auffällig werdenden Sängerschwund setzen. Er organisierte die Aufführung des Konzerts gemeinsam mit dem Niedersachsenchor Hannover, um als e i n Chor aufzutreten. Dadurch erreichten wir eine ordentliche Stärkung des Chorvolumens, was gerade auch im Funkhaus zur guten stimmlichen Darstellung beitrug. Zur Freude der Zuhörer, die wie alljährlich den Sendesaal fast restlos gefüllt hatten. Dieser „neue“ Chor begeistere auch uns Sänger.

Ein guter Gastchor spiegelt auch die Beliebtheit seines Gastgebers wider. So konnten wir im Weihnachtskonzert die Sänger des Polizeichores Paderborn unter der Leitung von Rudolf Brüggemeier begrüßen. Ein Chor, der uns alle erfreute.

In einem Weihnachtskonzert wollen die Zuhörer mit Weihnachtsliedern nicht überstrapaziert werden, deshalb wird im ersten Tal vielfach, so auch bei unserem Konzert, festlich feierliche Unterhaltung geboten. Das Polizeimusikkorps Niedersachsen, Leitung Thomas Boger, der Bariton Peter Michailov und die Pianistin Diliana Michaeloff, waren dann neben den drei Chören mit weltlich traditionellem Repertoire auf der Bühne. Mit den Melodien von Suppé, Cornelius, Weber, Wagner, Rabe, Schubert, Brüggemeier, Tatebe und Mey wurden die Zuhörer im ersten Teil erfreut.

Nach der Pause wurden dann weihnachtliche Klänge vom Gesang bis zur instrumentalen Darbietung über das Publikum wie aus dem „weihnachtlichen Füllhorn“ ausgegossen. „Freut euch ihr lieben Christen“ und „Auf, Christen, singt festliche Lieder“, sangen der Polizeichor Hannover/der Niedersachsenchor. Es erklang die „Nussknacker-Fantasie“ vom Polizeimusikkorps Niedersachsen mit Frau Gaedeke-Nachtnebel (Harfe). Danach sang der Polizeichor Paderborn drei Lieder: „Markt und Straßen steh’n verlassen“, „Die Botschaft“ und „Weißer Winterwald“.

Als Solo-Bariton hatte Peter Michailov im ersten Teil schon seinen Einstand gegeben, nun folgten „Der Stern von Bethlehem“ und „Cantique de nol“, begleitet am Klavier von seiner Tochter Diliana Michaeloff.

Begeisterter Beifall zu allen vorgetragenen Musikstücken hallte durch den Sendesaal.

Chre und Orchester Zu Beginn des nächsten Blockes waren die Lieder „Zu Bethlem überm Stall“ und „Hymne an die Nacht“, - wieder ein gemeinsamer Vortrag vom Polizeichor und Niedersachsenchor zu hören. Zum Finale setzen sich die drei Chöre des Abends, das Polizeimusikkorps und die Solisten zusammen in Szene und boten dem Publikum die altbekannten Weihnachtslieder „In dulci jubilo“ und „Es ist ein Ros’ entsprungen“ dar.

Auf die scherzhafte Frage des Vorsitzenden Alfred Nowitzki in seinen Abschiedsworten: „Also, mir hat’s gefallen, Ihnen auch?“ … hallte langer Beifall durch das Auditorium Funkhaus. Es hat gefallen, können wir zufrieden feststellen. Wir freuen uns, dass das Konzert angekommen ist.

Der Versuch mit einem guten Chor vor Ort zu kooperieren, hatte sich gelohnt. In Zeiten wo mehr und mehr Sänger entschwinden, ist das vielleicht, - ohne Chören ihre Tradition zu nehmen, ein Weg dem Männerchorgesang eine neue Basis zu geben und dem Vergessen der Musikliteratur für Männerchöre entgegen zu wirken.

Sangesfreunde waren bei uns zu Gast und haben mit uns unser Publikum begeistert. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, besonders auch dem Chorleiter Sascha Davidovic vom Niedersachsenchor, der selbst jedoch am Konzertabend nicht dirigiert hat.

Und nun kann das Jahr 2011 kommen. 2011 feiert der Polizeichor Hannover vierzig Jahre seit Neugründung 1971. Es soll ein Festjahr werden, das haben wir uns für Sie vorgenommen.

Alfred Nowitzki