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Polizeichor Hannover — Berichte
Jubiläumskonzert am 18. Juni 2017
im Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium
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Musik wird störend oft empfunden,
weil sie mit Geräusch verbunden,
jedoch, wird sie köstlich vorgetragen,
schafft sie bei allen unendlich - Wohlbehagen.


(frei nach Heinz Erhardt)

Diesen Eindruck hatte man (frei nach Heinz Erhardt / 2. Absatz), nachdem die Sängerinnen und Sänger von den Polizeichören (VEK Gemischter Chor und Männerchor) sowie dem Männerchor Kirchhorst ihren Konzertauftakt mit „Wo froh Musik erklingt …“ in die Aula des Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasiums hinein erklingen ließen. Geradezu „zu gepflastert“ war die letzte Woche und das Wochenende mit musikalischen Ereignissen im hannoverschen Stadtgebiet, und dann auch noch das Sommerkonzert des Polizeichores. 100 Jahre Polizeigesang in Hannover. Und seit Jahren schon Tradition, ging es auch in diesem Jahr über die Bühne des besagten Gymnasiums.

Ein wechselhaftes Programm mit Melodien von Paul Lincke, Carl Maria von Weber, Andrew Lloyd Webber, Walter Kollo, Leonhard Cohen und anderen, führte das Publikum in die verschiedensten Bereiche der deutschen und internationalen Unterhaltungsmusik. Mit im Konzert waren die Instrumentalisten Malte Hollmann, Klavier, Micha Fromm, Schlagzeug und Ron Oberbandscheid, E-Bass; durch das Programm führte der Sangesfreund Frank Lamprecht. Ein gelungenes Programm und beste Interpreten, deren Leistungsstärke Chorleiterin Diliana Michaeloff, wie bekannt hervorragend herausforderte.

Bunt der Reigen der Vorträge: Jägerchor aus „Der Freischütz“ (C.M. Weber), „Die Nacht“ (F. Abt), waren die ersten Vorträge, die in die trad. Männerchorliteratur führten. Danach die „Loreley“ (F. Silcher) und ein Volksstück „Blankenstein-Husar“ (Satz: R. Osburg). Ein Lied, das schon immer gern beim Kirchhorster Männerchor gesungen wurde. Heute Premiere in Hannover. Gemeinsam alle Chöre und Instrumente mit dem Zigeunerchor aus „Der Troubadour“ (G. Verdi).

Die Instrumentalisten erhielten in der Folge die Zuhörer: Titelmelodien aus dem Hörspiel „Die Drei Fragezeichen“(C. Bohn).

Einen großen Block bildeten Werke von A.L. Webber. Zuerst das VEK (Vokales Einsatzkommando) mit: „The Phantom Of The Opera, The Music Of The Night, Jesus Christ Superstar, Memory und Go Go Go Joseph.“ Danach alle Sänger aus „Phantom der Oper“: „Könntest du doch wieder bei mir sein.“ Ein hervorragender Vortrag mit dem es in die Pause ging.

Zum Beginn des zweiten Teils unseres Sommerkonzertes erklang das Lied vom schlafenden Löwen „The lion sleeps tonight“, einer Weise von gleich drei Komponisten (G. Weiss, H. Peretti und L. Creatore), die das Leben in der Steppe beschreibt, wenn der Löwe Ruhe gibt.

Volkstümliche Gassenhauer erklangen nun, allen bekannt und zum Mitsingen animierend. „Das war in Schöneberg und Die Männer sind alle Verbrecher“ (W. Kollo), „Wer soll das bezahlen“ (J. Schmitz), „Mah Na Mah Na“ (P. Umiliani) und als Abschluss dieses Blockes hörten die Gäste: “Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe, in deinen Augen steht es geschrieben, und Glühwürmchen …“ (P. Lincke).

Es folgten weiter bekannte Volkslieder; die, die es schon längst sind und jene, die es bestimmt werden: „You`re The Voice (K. Reid), Auf der Lüneburger Heide (L. Rahlfs), Über dunklen Wäldern (H. Hartmann), Halleluja (L. Cohen).“ Abgeschlossen wurde dieser volkstümliche Teil mit drei Stücken aus der Operette „Maske in Blau“ von F. Raymond: „Die Juliska aus Budapest, Am Rio Negro und Sassa, sassa …“

Nun bekam das Konzert den Anstrich der Moderne. Udo Jürgens stand nunmehr im Vordergrund des Programms. „Ein ehrenwertes Haus“, gesungen vom VEK; „Mit 66 Jahren“ erklang von den Männern. „Amazing Grace“ in englischer Sprache sang wieder das VEK und „My Way“ von J. Revaux und C. Francois bildete das nächste Programmstück.

Zum Abschluss des Konzerts sangen alle mit instrumentaler Begleitung, nicht ohne auf die Wichtigkeit des Inhaltes des Liedes hinzuweisen: „Zeig mir den Platz an der Sonne, wo alle Menschen sich verstehn …“ (U. Jürgens).

Ein schönes Konzert, das selbst in unseren bisherigen Auftritten seinesgleichen sucht. Ein Konzert zum Auftakt des Jubiläumsjahrs. Volkstümliche und moderne Weisen verbindend, traditionell und besinnlich zugleich. Das nächste Konzert wird uns wieder überraschen - gefallen (am 25.11.17 im NDR), dank unserer Chorleiterin Diliana Michaeloff.

Nach Zugaben und heftigem Applaus, und Dank an Mitwirkende und Publikum, gingen zufriedene Zuhörer nach Hause.

Alfred Nowitzki, 1. Vorsitzender